Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nachdem ich nun mehrfach auf das Thema EHEC angesprochen worden bin, möchte ich meine Gedankengänge diesbezüglich darlegen.
Grundsätzlich gilt: Trotz aller Hysterie, die in den Medien verbreitet wird, dürfen wir nicht vergessen, dass Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) alte Bekannte sind, die schon immer existiert haben und vor allem in der Pädiatrie und der Geriatrie bekannt sind.
Das Problem dieser Coli-Keime ist für die Schulmedizin im Wesentlichen, dass Antibiotikabehandlungen definitiv nicht zu empfehlen sind, weil die Resistenzbildung des Bakteriums sehr hoch ist. In schulmedizinischen Kreisen wird daher offen darüber diskutiert, dass Antibiotikatherapien hier sogar eher kontraindiziert sind, da sie die Ausgangslage des Patienten durch die Schädigung der Darmflora sogar noch verschlechtern.
Auch ist es somit kein Wunder, dass dieser Erreger vor allem im Abwasser und kontaminiertem Trinkwasser verbreitet ist und natürlich auch über Exkremente verbreitet wird. Gerade hier findet er einen wahren Pool an Substanzen, z. B. Antibiotikarückstände im Abwasser, um Resistenzen auszubilden.
Dr. Peter Kreisl warnt in diesem Zusammenhang besonders Frauen eindringlich davor, öffentliche Toiletten zu benutzen. Hierin sieht er die einzige Erklärung dafür, warum gerade Frauen so signifikant häufig betroffen sind, weil Bakterien nicht geschlechtsspezifisch infizieren. Die allseits bekannten unhygienischen Verhältnisse öffentlicher Damentoiletten und die Tatsache, dass das Händewaschen erst nach dem Toilettenbesuch möglich ist, sieht er als Hauptansteckungsquelle - und nicht rohes Gemüse oder ähnliches! (Siehe hierzu auch den unten stehenden Leserbrief von Herrn Dr. Kreisl an die SZ!)
Zunächst ist eines klar: Wie bei allen Darmbakteriumserkrankungen ist die Voraussetzung einer Erkrankung eine definitive Schwäche der bakteriellen Besiedlung des Darms und des Darmwandlymphatikums. Per se kann man also sagen, dass jeder EHEC-Infizierte nach einer Infektion dringend einer umfangreichen Darmsanierung bedarf, da sich in überdeutlicher Weise zeigt, dass die Darmflora eben nicht in Ordnung ist.
Desweiteren ergibt sich hieraus, dass in der Akutsituation der Erkrankung der Patient zu behandeln ist wie bei einer akuten bakteriellen Infektion mit der daraus entsprechenden Therapiesystematik:
- Zunächst die Therapie mit der Ampulle Bacterium coli, Testkasten Darm/Leber/Fäulnis/Gärung, Reihe 1, Ampulle 1, da es sich hierbei um eine Multiampulle von Coli-Erregern handelt, die die Balance der Coli-Bakterien wieder herstellt. Klassisch über Ai in hoher Verstärkung mit langer Therapiezeit zwingend auf Original Bioresonanz-Öl und -Tropfen.
- Zusätzlich die intensive Therapie mit dem Stuhl selbst.
- Ansonsten gilt es symptomorientiert vorzugehen, speziell eben auch über die Organ-Unterkästen speziell Metall / Dickdarm, Feuer / Dünndarm und den gesamten Lymphampullen
- In der Akutinfektion Kontrolle auch von Meridian und Element
- Intensiver Einsatz der Dämpfungsampullen
- Einsatz der Katalysatoren der zentralen Steuerung, um der hervorgerufenen Hysterie zu begegnen
- Intensive diätetische Maßnahmen - und hier insbesondere Meidung der Allergene und vor allen Dingen Meidung des raffinierten Weißzuckers sowie der denaturierten Kost
Wie bei allen Darmerkrankungen ist der Krankheitsverlauf ziemlich heftig und die Patienten fühlen sich sehr krank. Dies ist nicht zu ändern, aber Sie können zumindest die Angst herausnehmen: es gibt keinen Grund zur Besorgnis, der die PR gesteuerte Hysterie rechtfertigen würde.
Problematisch ist dieser Erreger vor allem für kleine Kinder mit mangelhaft entwickelter Darmflora oder für ältere Menschen speziell unter Antibiose - wie üblich.
Die eigentliche Problematik liegt in dem Zusatz ‚hämorrhagisch’, sprich, dass dieser Erreger mit seinen Toxinen die roten Blutkörperchen angreift. Daraus resultiert eine intensive Unterstützungstherapie der Milz, um die anflutenden, abgestorbenen Blutkörperchen zu eliminieren und die sich daraus ergebende Entgiftungsproblematik, speziell über die Entlastung über Leber und Niere.
Ebenfalls gilt es auch an den erneuten Aufbau des Blutes zu denken, sprich eine ausreichende Versorgung mit Mikro- und Makronährstoffen, mit Mucor javanicus zur Stabilisierung der Zellmembran der roten Blutkörperchen und mit Zellbausteine-Komplex.
Medikamentös gilt es, antiinflammatorisch zu medikamentieren und eben ausgleichend in Bezug auf die Mikro- und Makronährstoffe. Auch an effiziente Mikroorganismen ist in der Akutsituation zu denken.
Viel Erfolg bei der Therapie und nehmen Sie Ihren Patienten bitte die Angst, denn „Angst essen Seele auf“ - ein genialer Filmtitel.
Mit kollegialen Grüßen
Martin Keymer
Offener Leserbrief von Dr. Peter Kreisl an die Süddeutsche Zeitung zum Artikel “Das Rätsel von Lübeck” SZ vom 3. Juni 2011 Seite 2:
“Der Fall Lübeck, bei dem 34 Frauen ein 3-tägiges Seminar besuchten in dessen Verlauf sich 8 Frauen mit EHEC infizierten, weist laut und deutlich darauf hin, dass die Ausbreitung der Infektion keineswegs über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel erfolgt. Die Tatsache, dass die betroffenen Frauen über 3 Tage hinweg intensiven Kontakt untereinander hatten, dass nur Frauen erkrankt sind, sowie die erfolglose Suche nach denErregern in Restaurantspeisen weist deutlich daraufhin, dass die Infektionsausbreitung von Mensch zu Mensch erfolgt.
Es ist offensichtlich, dass als Ort der Ansteckung sehr wahrscheinlich in erster Linie öffentliche Frauentoiletten in Frage kommen. Da es sich beim EHEC-Erreger um ein Darmbakterium handelt, ist unmittelbar klar, dass eine massive Verbreitung dort stattfindet, wo eben natürlicherweise Darmbakterien in größeren Mengen freigesetzt werden.
Desweiteren legen die spezifischen Verhältnisse öffentlicher Toiletten, bei denen das Händwaschen erst außerhalb der Toilettenkabine möglich ist, diese Vermutung mehr als nahe.
Die Behörden sind dringend aufgefordert, umgehend und flächendeckend öffentliche Frauentoiletten zu desinfizieren.”
Dr. Peter Hans Kreisl
Biochemiker
93483 Pösing
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